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Bayern 2

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Eins zu Eins. Der Talk

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05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Der Western Showdown zwischen Faustrecht und Zivilisation Die Winchester Ein Gewehr erobert den (amerikanischen) Westen Das Kalenderblatt 19.01.1915 US-Patent auf Neonröhre Von Hellmuth Nordwig Der Western - Showdown zwischen Faustrecht und Zivilisation Autor und Regie: Frank Halbach Der Western: Rauchende Colts, tapfere Sheriffs, wilde Indianer, üble Schurken und galoppierende Pferde. Die "Geburt" des Westerns im Jahr 1903 war zugleich die Erfindung des Actionfilms. Der Western gilt als das amerikanischste aller Filmgenres, erzählt er doch von der Eroberung des Wilden Westens - aus Perspektive der Siedler: Von der Geschichte der Vereinigten Staaten. Der Western stiftet amerikanische Identität, ein Mythos, der vor der Leinwand die Nation eint, die nach dem Bürgerkrieg tief gespalten war. Als Projektionsfläche für alle dringt der Held als Trapper in ein zunächst feindliches Land vor oder verteidigt mit gezogener Waffe die Grenze der Zivilisation. Feindlich scheint die wilde Natur, und dazu gehörte in den klassischen Western: der Indianer. Allein das Bild von den "Native Americans" zeigt schon, dass der Western kein allein amerikanischer Mythos geblieben ist. Im deutschen Kino wurde der edle Apache Winnetou mit seinem Blutsbruder Old Shatterhand in den 1960er Jahren zum Inbegriff für Mut, Tapferkeit, Treue und Männerfreundschaft. Die Form des Western greift weit zurück in die Erzählungen der klassischen Mythologie. Bis heute ist er - obgleich oft totgesagt - eine nicht versiegende Inspirationsquelle des Kinos. Die Winchester - Ein Gewehr erobert den (amerikanischen) Westen Autor: Herbert Becker / Regie: Susi Weichselbaumer Man muss nicht unbedingt ein Waffennarr sein, um zu wissen, was ein Winchester-Gewehr ist - es reicht, wenn man Karl May gelesen hat: Old Shatterhands "Henrystutzen" ist nichts anderes als eines jener 1854 von Benjamin Tyler Henry entwickelten Unterhebel-Repetiergewehre, die der Industrielle Oliver F. Winchester 1860 serienmäßig herzustellen begann. Nach sechs Jahren waren bereits um die 14.000 Exemplare der Waffe hergestellt. Im Amerikanischen Bürgerkrieg und bei der Eroberung des Wilden Westens spielte die Winchester eine so herausragende Rolle, dass sie zum Mythos wurde. Auch in Europa hat sie zahlreiche Liebhaber gefunden. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Susanne Poelchau

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
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14.05 Uhr
Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Moderation: Franziska Timmer

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Lesen Geschichte einer Kulturtechnik Ein Mann, ein Buch Konrad Duden und die Rechtschreibung Das Kalenderblatt 19.01.1915 US-Patent auf Neonröhre Von Hellmuth Nordwig Lesen - Geschichte einer Kulturtechnik Autorin: Carola Zinner / Regie: Eva Demmelhuber Wenn von "Lesen" die Rede ist, geht es meist ums literarische Lesen. Doch in den Anfängen dieser Kulturtechnik, die eng verbunden ist mit der Entstehung der Schrift, ging es in erster Linie vermutlich um ökonomische und wirtschaftliche Belange und manchmal auch um religiöse Dinge. Ab dem dritten Jahrtausend vor Christus dann wurden in Babylon erste Mythen und Hymnen aufgezeichnet. Doch auch hier stand weniger eine potentielle Leserschaft im Fokus. Vielmehr ging es um Archivierung, später wohl auch um die Konzeption von mündlich erzählten Texten. Die eigentliche literarische Lesekultur begann nach heutigem Wissensstand im Hellenismus mit epischen Lehrgedichten. Allerdings las man diese Texte laut, was für bestimmte Gattungen wie Lyrik und Dramen noch bis in die frühe Neuzeit galt. Individuelles, stummes Lesen war noch lange vom Nimbus des leicht Anrüchigen umgeben. Denn die Leser und die - weitaus zahlreicheren - Leserinnen entzogen sich dabei weitgehend der sozialen Kontrolle und konnten sich etwa in aller Stille mit "gefährlichem", sprich, emanzipatorischem Gedankengut vertraut machen. Zudem provozierte das stumme Lesen von Romanen sinnliche Erlebnisse im Bann der Gefühle und Gedanken der handelnden Protagonisten; auch das galt noch bis ins letzte Jahrhundert in bestimmten Kreisen als problematisch und oft sogar als verderblich. Ein Mann, ein Buch - Konrad Duden und die Rechtschreibung Autor: Markus Mähner / Regie: Sabine Kienhöfer Sein Name steht unumstößlich für das Maß aller Dinge in Sachen deutsche Rechtschreibung und Grammatik. Wer richtig deutsch schreiben will, kommt am "Duden" nicht vorbei. Doch wie kommt es, dass gerade jener Konrad Duden, dem als junger Student in deutscher Grammatik ein "mangelhaft" attestiert wurde, das non-plus-ultra in Sachen Orthographie wurde? Duden war ein höchst engagierter Schulrektor, der seine Schüler nicht nur auf einheitliche Rechtschreibung trimmte, sondern ihnen Kenntnisse in der aufkommenden Handelssprache Englisch verordnete. Doch um eine einheitliche Rechtschreibung der deutschen Sprache kämpften im 19. Jahrhundert viele. Warum setzte gerade Duden sich durch? Und warum gerade zu jener Zeit - kurz nach der Deutschen Einigung von 1871? Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Andrea Bräu

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Joyce Mushaben, Politikwissenschaftlerin Wiederholung um 22.05 Uhr Joyce Mushaben blickt besorgt auf die Ereignisse am Kapitol in Washington - und gespannt auf die kommende Amtszeit von Joe Biden. Der Riss, der durch die amerikanische Gesellschaft geht, geht auch mitten durch ihre Familie. Ihren Humor verliert Joyce Mushaben trotzdem nicht - und trinkt beherzt aus ihrem bayerischen Bierkrug - gefüllt mit Kaffee...

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Die Spätfolgen von Corona Alarm in allen Körperzellen Von Veronika Bräse Die neuartigen Coronaviren SARS-CoV-2 kommen über die Nase und den Rachen in den Körper und wandern zur Lunge. Anfangs dachte man, Covid-19 sei eine reine Lungenkrankheit. Aber bald war klar, dass die Viren auch andere Organe wie Herz, Gehirn oder Niere angreifen. Denn sie haben die Fähigkeit, in sämtliche Körperzellen einzudringen und überall Schaden anzurichten. Mediziner sprechen von einer "systemischen Erkrankung", die bei jedem anders verläuft. Weniger als ein Prozent der Corona-Patienten versterben in Deutschland. Die meisten - etwa 80 Prozent - zeigen entweder keine Symptome oder erleben einen milden Verlauf. Knapp ein Fünftel der an Covid-19-Erkrankten brauchen ärztliche Hilfe, um wieder auf die Beine zu kommen. Einzelne Patienten klagen über längerfristige Auswirkungen wie Atemnot, große Müdigkeit oder Gedächtnisprobleme. Alle möglichen Spätfolgen des neuartigen Virus sind noch nicht bekannt - die Forschung steht ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie noch am Anfang. Redaktion: Iska Schreglmann

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Anrufsendung: N.N. Katrin Waldenburg im Gespräch mit anrufenden Kindern Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!)

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Pfiff, die Schiffsratte Der Wal Von Kilian Leypold Erzählt von Stefan Zinner Pfiff, die Schiffsratte (2/5): Der Wal Die Seegurke ist nachts auf Fischfang unterwegs und Pfiff macht zusammen mit einem riesigen Meeresbewohner Musik. Erzählt von Stefan Zinner

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Thomas Mehringer und Katja Engehardt

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Nachtstudio

Angst und Lust Wie Pop von der Einsamkeit erzählt Von Jens Balzer Einsamkeit: Das ist ein Gefühl, das in der Krise der letzten Monate viele Menschen ergriffen hat. Isolation: Das ist der Zustand, der das gesellschaftliche Leben regiert. Müssen wir Angst davor haben? Muss dieser Zustand uns quälen? Oder können wir Einsamkeit und Isolation nicht auch genießen? In der Popmusik der letzten Jahrzehnte wurde diese Frage immer wieder gestellt. Wie kein anderes Medium vermag Pop vereinzelte Menschen zu Kollektiven zu verbinden - und feiert doch zugleich die Vereinzelung als einzig wahres Dasein im Widerstand gegen die falschen Verhältnisse. Schon immer hat Pop solchen Menschen eine Stimme geliehen, die sich fremd und vereinzelt fühlen in der Welt, in die sie geboren wurden. Pop kann dabei helfen, weniger einsam zu sein - etwa: indem er neue Gemeinschaften stiftet mit anderen, die sich ebenso isoliert fühlen wie man selbst. Die Hippies der Woodstock-Generation fanden ihr Glück in der Hitze des Kollektivs, im vermeintlichen Aufbruch der "beautiful people" (Melanie) in eine bessere Welt. Die Postpunks der Achtzigerjahre fühlten sich hingegen am wohlsten in der "Isolation" (Joy Division) und besangen die "Eiszeit" (Ideal). Auch die neueste Generation des Post-Internet-Pop kennt unendliche Möglichkeiten zur Vernetzung mit Gleichgesinnten und zur stetigen Neuerfindung des eigenen Selbst - und kann doch dem Isolationsgefühl nicht entkommen, das dem Mangel an authentischer Nähe in der digitalisierten Kultur entspringt. Von den Isolationsgefühlen der Gegenwart schlägt dieser Essay einen weiten Bogen zurück in die Geschichte des Pop und versammelt Stimmen und Klänge, Posen und Positionen der Einsamkeit. Dabei zeigt sich, dass die Angst vor der Isolation und die Lust an ihr immer schon dialektisch ineinander verflochten sind: So ist Pop ein getreuer Spiegel jener widersprüchlichen Gefühle, mit denen wir die Krise der Gegenwart erleben und zu überleben versuchen.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Dienstag

Petrarca, Boccaccio, Leonardo da Vinci, Machiavelli, Vittoria Colonna, Gaspara Stampa: In seiner Anthologie über das Rinascimento stellt Tobias Roth die prominenten Protagonisten, die Epigonen und die vergessenen Vertreter jener legendären Epoche vor, die wie kaum eine andere die europäische Kultur revolutioniert und nachhaltig beeinflusst hat. Mit Tobias Roth, Stefan Wilkening, Heiko Ruprecht, Beate Himmelstoß und Antonio Pellegrino. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags können wir diese Lesung bis zum 12.01.2022 auch im Bayern 2 Podcast "Lesungen" anbieten.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Joyce Mushaben, Politikwissenschaftlerin Wiederholung von 16.05 Uhr Joyce Mushaben blickt besorgt auf die Ereignisse am Kapitol in Washington - und gespannt auf die kommende Amtszeit von Joe Biden. Der Riss, der durch die amerikanische Gesellschaft geht, geht auch mitten durch ihre Familie. Ihren Humor verliert Joyce Mushaben trotzdem nicht - und trinkt beherzt aus ihrem bayerischen Bierkrug - gefüllt mit Kaffee...

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Past Present Future

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 20.1.1880 - Im Ilopango-See taucht eine Insel auf

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Stefan Poetzsch: "Verzögerungen", Teil 1-6 (Stefan Poetzsch Ensemble); Peter Fulda: Vier Strophen auf "Ich hab die Nacht geträumet" (Dirk Mündelein, Gitarre; Peter Fulda, Klavier); Klaus Treuheit: "Investigation Routine" (Peter Holtz, Klarinette; Christoph Irmer, Violine; Günther Pitscheider, Kontrabass; Klaus Treuheit, Klavier); Steffen Schorn: "Three Pictures" (Roger Hanschel, Steffen Schorn, Saxofon; Raschèr Saxophone Quartet)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Paul Hindemith: "Der Schwanendreher" (Tabea Zimmermann, Viola; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Hans Graf); Ludwig van Beethoven: Bläserquintett Es-Dur, op. 16 (Christian Ihle Hadland, Klavier; Oslo Kammerakademi); Francesco Durante: Concerto Nr. 1 f-Moll (Concerto Köln); Francis Poulenc: Sonate (Janina Ruh, Violoncello; Boris Kusnezow, Klavier); Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert G-Dur, KV 216 (Midori Seiler, Violine; Anima Eterna: Jos van Immerseel)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Franz Schubert: Introduktion und Variationen über "Trockne Blumen", D 802 (Leonardo Grittani, Flöte; Maurizio Zaccaria, Klavier); Louis-Claude Daquin: "Une jeune pucelle" (Maîtrise de Radio France: Sofi Jeannin); Frédéric Chopin: Fantasie f-Moll, op. 49 (Alexander Schimpf, Klavier); Franz Schubert: Fünf Menuette mit sechs Trios, D 89 (Ostbottnisches Kammerorchester: Juha Kangas)

04.58 Uhr
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